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Inhalt der Ausgabe September 2016

 

 

Fachartikel

 

Kriminalistik

70 Jahre „Kriminalistik“
Ein Rückblick aus der Sicht einer Fachzeitschrift (Teil 1)
Von Bernd Fuchs

Entwicklungsmöglichkeiten und Herausforderungen der Kriminalistik
Von Dr. univ. ec. Csaba Fenyvesi

Aktuelle Forschung im Kriminalistischen Institut des Bundeskriminalamts
Von Dr. Peter Poerting

Die „Gesellschaft der Kriminalisten Litauens“
Brücke zwischen den kriminalistischen Schulen Ost-, Mittel- und Westeuropas
Von Prof. Dr. Hendryk Malevski, Prof. Dr. Egidijus Kurapka, Prof. Dr. Snieguolė Matulienė und Doz. Dr. Gabrielė Juodkaitė –Granskienė

Islamistischer Terrorismus

Die Einschätzung der Gefährlichkeit bei extremistischer Gewalt und Terrorismus
Von Dr. Martin Rettenberger

Cybercrime

Enkeltrick 4.0
Wenn der falsche Chef Geld will
Von Dirk Kunze

Kriminalgeschichte

Der Fall des Musketiers Josef Völcker
Die Mainzer Militärjustiz zwischen humanistischer Aufklärung und willkürlicher Bestrafungspraxis
Von Dr. Christian Lübcke

Der Fall Ludwig Tessnow
Eine interdisziplinäre Nachbetrachtung
Teil 1: Die vier Morde Tessnows und der Nachweis seiner Täterschaft
Von Prof. Dr. med. Dr. phil. Ingo Wirth und Dr. med. Jan Ambruster

Kriminalistik Österreich

Cybercrime
Erfahrungen und Bekämpfungsansätze in Österreich
Von Prof. Mag. Dr. Helmut Siller

Kriminalistik Schweiz

Vom Bild zur Identität – Die visuelle Personenidentifizierung
Möglichkeiten und Grenzen der anthropologisch-morphologischen Personenidentifizierung mittels Bildern
Von Dr. Grit Schüler

Wahrgenommene Kriminalitätsentwicklung, Strafbedürfnis und Kriminalitätsfurcht
Welchen Einfluss hat der Medienkonsum in der Schweiz?
M. Sc., Psychologin Carina Philipp, Dipl. Psychologin, Karina Koch, Dr. rer. nat. Bernd Borchard, Dr. phil. Daniel Regli und Prof. Dr. phil. Hansjörg Znoj



Kriminalistik Campus


Die Selbstradikalisierung junger Menschen durch die Nutzung neuer Medien

Von Christian Horbach

Im Spiegel der Zeit: Die Entwicklung der deutschen Polizeigewerkschaften von den Anfängen bis zur Gegenwart
Von Dr. Lena Lehmann

 

Recht aktuell


Anforderung an (psychische) Beihilfe

 

Zum Nachweis des (bedingten) Tötungsvorsatzes bei objektiv sehr gefährlicher Tathandlung

 

Beweisverwertungsverbot bei unwirksamer Einwilligung in Durchsuchung

 

Beweisverwertungsverbot bei einer zu Unrecht angeordneten TÜ-Überwachung

 

Literatur


Einzigartiger aspektreicher Sammelband

 

Hervorragende praxisorientierte Einführung in die Kriminologie

 

Aktuell und wichtig

 

Lebensende im Justizvollzug

 


 

 




 

 

Fachartikel

 

70 Jahre Kriminalistik
Ein Rückblick aus der Sicht einer Fachzeitschrift (Teil 1)
Von Bernd Fuchs
In diesem Jahr erscheint die „Kriminalistik“ im 70. Jahrgang. Dieses Jubiläum soll Anlass sein für einen Rückblick auf diese Fachzeitschrift, aber auch auf die kriminalistische Wissenschaft und Praxis, die sie ihrem Anspruch folgend wiederspiegelt. Seit Kriegsende haben sich enorme Veränderungen in den Erscheinungsformen und der Entwicklung von Kriminalität, in der gesellschaftlichen und kriminalpolitischen Einschätzung und in den Bekämpfungsmethoden ergeben. Besonders die Quantensprünge im Bereich der Technik verdeutlichen die permanenten Herausforderungen, speziell für die kriminalistische Forensik, Schritt zu halten und die Innovationen nutzbar zu machen. In der folgenden Zeitreise bleibt nur Platz für ganz wenige Haltestationen. Aus rund 40.000 bedruckten Seiten wurde nicht nur kriminalistisch und zeitgeschichtlich Bedeutsames ausgewählt, sondern auch kleine Anekdoten und scheinbare Nebensächlichkeiten.

Entwicklungsmöglichkeiten und Herausforderungen der Kriminalistik
Von Csaba Fenyvesi
Mit der vorliegenden Abhandlung versucht der Autor die theoretischen und praktischen Entwicklungsmöglichkeiten des universalen Wissenschaftszweigs der Kriminalistik und seine weiteren Tendenzen im 21. Jahrhundert aufzuzeigen. Zum Einen benennt er die wissenschaftlichen Felder, wo die reale (und gleichzeitig bewusste) Entwicklung der gegenwärtigen kriminalistischen Methoden zu erwarten (und angebracht) ist, zum Anderen stellt er seine Einschätzung über die Zukunft und die zu erwartenden Herausforderungen der Kriminalistik dar. Gleichzeitig präsentiert er Entwicklungsvorschläge.

Aktuelle Forschung im Kriminalistischen Institut des Bundeskriminalamts
Von Peter Poerting
Kriminalistisch-kriminologische Forschung im BKA blickt auf eine über vierzigjährige Tradition zurück. Sie war von Anbeginn an stark praxisbezogen, was nicht daran gehindert hat, auch einzelne Fragen der Grundlagenforschung etwa in der Dunkelfeldforschung zu bearbeiten. Die heutige Gruppe IZ 3, die seit dem 1. Juli 2016 den Namen „Kriminalistisches Institut“ (fort-) führt, arbeitet mit breitem Methodenarsenal und weit gefächerter wissenschaftlicher Expertise an einer relativ großen Anzahl von Projekten (mit).

Die „Gesellschaft der Kriminalisten Litauens“
Brücke zwischen den kriminalistischen Schulen Ost‑, Mittel- und Westeuropas
Von Hendryk Malevski, Egidijus Kurapka, Snieguole Matuliene und Gabriele Juodkaite-Granskiene
Im Artikel werden die Annahmen und Gründe zur Entstehung der Gesellschaft der Kriminalisten Litauens sowie ihr Einfluss auf die Entwicklung der kriminalistischen Wissenschaft und die Einführung der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Tätigkeit der Organe der Strafverfolgung und Justiz analysiert. Die Autoren des Artikels verfügen über jahrelange praktische, wissenschaftliche und didaktische Erfahrung im Bereich der Kriminalistik und der forensischen Expertise. Sie sind die Initiatoren der Gründung der Gesellschaft der Kriminalisten Litauens. Ihr Standpunkt ist, dass die Probleme der Bekämpfung und Prävention der Kriminalität, nicht nur durch Anwendung von technischen Mitteln und modernen Technologien, zu lösen sind. Es sind neue erweiterte wissenschaftliche Konzepte notwendig, um alle anderen Teilbereiche der Kriminalistik (wie z. B. Kriminaltaktik) in diesen Prozess stärker einzubringen. Mit der Gründung der Gesellschaft der Kriminalisten Litauens wurde angestrebt, nicht nur Wissenschaftler und Praktiker auf der nationalen Ebene zusammenzubringen, sondern auch die kriminalistischen Schulen Ost‑, Mittel- und Zentraleuropas für die Zusammenarbeit und den Ideenaustausch zu verbinden, eine Art Brücke zu sein.

Die Einschätzung der Gefährlichkeit bei extremistischer Gewalt und Terrorismus
Von Martin Rettenberger
Aufgrund aktueller geopolitischer Ereignisse sowie der immensen gesellschaftspolitischen Herausforderungen, die durch die Flüchtlingsbewegungen der letzten Jahre entstanden sind, gehört die Einschätzung der Gefährlichkeit schwerwiegender extremistischer bzw. terroristischer Gewalttaten heute zu einer der zentralen Aufgabe der Sicherheitsbehörden in Deutschland und den übrigen europäischen Ländern. Im Mittelpunkt steht dabei die möglichst zielgenaue Identifizierung von Personen, die aufgrund ihrer politischen oder religiösen Haltung gefährdet sind, schwerwiegende Gewalttaten in Form von Terroranschlägen zu verüben.

Enkeltrick 4.0
Wenn der falsche Chef Geld will
Von Dirk Kunze
CEO-Fraud, Fake President (Fraud) oder „Enkeltrick auf Firmenebene“, wie der Focus im Februar berichtete1, stellen ein Phänomen dar, das seit Ende 2014 vermehrt in Europa auftritt. Gleichwohl handelt es sich um ein weltweites Phänomen mit globalen Auswirkungen. Bei den Tätern dürfte es sich um international agierende, gut organisierte, und straff geführte Organisationen handeln. Die Täter spähen zunächst Firmen aus, schaffen Kommunikationswege zu verfügungsberechtigten Personen und veranlassen diese, hohe Geldbeträge auf Konten der Täter zu überweisen, in dem sie sich als Chief Executive Officer (CEO), Geschäftsführer oder ähnlich hochgestellte Führungskräfte ausgeben. Dieser Beitrag beschreibt die Vorgehensweise der Täter und zeigt Präventionsmöglichkeiten auf.

Der Fall des Musketiers Josef Völcker
Die Mainzer Militärjustiz zwischen humanistischer Aufklärung und willkürlicher Bestrafungspraxis
Von Christian Lübcke
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts, am Vorabend der Französischen Revolution, kam es in Mainz zu einem aufsehenerregenden Militärgerichtsprozess, der sich zu einer Staatsaffäre ausweitete. Involviert waren verschiedene Offiziere der Garnison, darunter zwei Generäle, ein namhafter Universitätsprofessor, einige hohe Staatsbeamte und Mitglieder der kurfürstlichen Familie. Während fast alle anderen kurmainzischen Militärgerichtsakten in späteren Jahren vernichtet wurden oder im Zweiten Weltkrieg verbrannten, ist dieser bisher unveröffentlichte Fall erhalten geblieben.

Der Fall Ludwig Tessnow
Eine interdisziplinäre Nachbetrachtung
Teil 1: Die vier Morde Tessnows und der Nachweis seiner Täterschaft
Von Ingo Wirth und Jan Armbruster
Die Taten des vierfachen Kindermörders Ludwig Tessnow (1872−1939) haben in verschiedener Hinsicht kriminalhistorische Bedeutung erlangt. Im ersten Teil der Publikation wird der Modus Operandi seiner Morde beschrieben, der eine neu definierte Kategorie der kriminellen Leichenzerstückelung begründete. Für den Nachweis seiner Täterschaft konnte ein kurz zuvor entwickeltes Verfahren zur Unterscheidung von Menschen- und Tierblut genutzt werden. Damit verbindet sich der Beginn der Forensischen Serologie. Im zweiten Teil geht es um die Strafprozesse gegen Tessnow, deren Verlauf von einer Kontroverse zwischen Psychiatern und Juristen um die Zurechnungsfähigkeit des Angeklagten geprägt war. Anhand neu erschlossener Quellen konnte Tessnows Schicksal insoweit geklärt werden, dass er nicht, wie oft fälschlich angenommen, durch Vollstreckung des Todesurteils starb, sondern dass er als Patient der Landesheilanstalt Stralsund ein Opfer der NS-„Euthanasie“ wurde.

Cybercrime
Erfahrungen und Bekämpfungsansätze in Österreich
Von Helmut Siller
Hacking, Phishing, Identitätsdiebstahl oder leer geräumte Konten: Die Internetkriminalität in Österreich steigt. Betroffen sind nicht nur Privatpersonen, die im Internet Opfer von Betrügern werden, sondern verstärkt auch Unternehmen, Behörden und Regierungen. Während die Methoden der Cyberkriminellen immer raffinierter werden, gehen Nutzer noch immer viel zu sorglos mit den Risiken um. Ladendiebstahl verursacht weltweit 100 Milliarden Euro Schaden, Cybercrime aber das Vierfache. Und die „Täter sind nur Millisekunden entfernt“, warnt Markus Robin, General-Manager der SEC Consult Unternehmensberatung für Informations- und Applikationssicherheit. Es geht in diesem Beitrag weniger um Definitionen des Phänomens – deren Kenntnis darf hier weitgehend vorausgesetzt werden –, sondern um die spezielle Sicht und Herangehensweise der österreichischen Ermittlungsbehörden. Dieser Beitrag stützt sich im Wesentlichen auf den Bericht des BK „Cybercrime 2014“.

Vom Bild zur Identität – Die visuelle Personenidentifizierung
Möglichkeiten und Grenzen der anthropologisch-morphologischen Personenidentifizierung mittels Bildern
Von Grit Schüler
Grundsätzlich gilt: Jeder Mensch ist einmalig! Selbst eineiige
Zwillinge. Diese Einmaligkeit darzustellen und gegebenenfalls
der richtigen Identität zuzuordnen, ist Aufgabe
der Bildauswertung in Zürich. In einem Team bestehend aus
Polizisten und Wissenschaftlern werden von der Bildauswertung
am Forensischen Institut Zürich und dem 3D-Zentrum
Zürich täglich eine Vielzahl von Bilddaten bearbeitet und
ausgewertet. Mit einem grossen Erfahrungsschatz und dem
aktuellsten Knowhow stellen sich die Mitarbeitenden der
Bildauswertung den Herausforderungen.

Wahrgenommene Kriminalitätsentwicklung, Strafbedürfnis und Kriminalitätsfurcht
Welchen Einfluss hat der Medienkonsum in der Schweiz?
Von Carina Philipp, Karina Koch, Bernd Borchard, Daniel Regli und Hansjörg Znoj
Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit Einflüssen des Medienkonsums auf die von einer Schweizer Stichprobe vermutete Entwicklung der Kriminalität in den letzten 10 Jahren sowie auf das Strafbedürfnis und die Kriminalitätsfurcht. Mit Hilfe eines Online-Fragebogens wurde eine Stichprobe von insgesamt 312 Personen befragt. Berücksichtigt wurden verschiedene Medienformen, darunter Fernsehnachrichten, Nachrichten in Papier- sowie Onlinezeitungen und Radionachrichten sowie das Niveau der jeweiligen Medien (öffentlich-rechtlich vs. privat). Die Ergebnisse zeigen, dass bestimmte Formen des Medienkonsums einen bedeutsamen Einfluss auf die Wahrnehmung der Kriminalitätsentwicklung sowie auf das Strafbedürfnis der Befragten haben. Ebenso spielt das Niveau des jeweiligen Mediums eine Rolle. Hinsichtlich der Kriminalitätsfurcht erwies sich der Einfluss des Medienkonsums hingegen als bedeutungslos. Die Ergebnisse werden in die bestehende aktuelle Forschungslage eingeordnet und methodische Einschränkungen werden diskutiert.



 

 


 

 

Kriminalistik Campus

 

Redaktion: Carl-Ernst Brisach, Direktor beim BKA a.D.

Das Thema „Selbstradikalisierung“ im Bereich Islamismus ist schon einige Zeit virulent und nach den Taten von Würzburg, München und Ansbach wieder hochaktuell.
Wie groß ist der Unterschied zwischen einem Amoklauf, den wir als kaum beeinflussbare psychische Störung ansehen und dem Terroranschlag, den wir rein ideologisch einsortieren, eigentlich? War der Attentäter von Würzburg weniger wahnsinnig als der Amokläufer von München, weil er sich bei der Tat auf Allah berufen hat? Und welchen Anteil haben die mediale Anleitung (Internet) und die in Aussicht stehende mediale „Belohnung“ auf die Täter?
Um bei beiden Fallvarianten die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, braucht es nicht nur eine konsequente Anwendung des Rechts und eine besser ausgestattete Polizei. Islamischer Radikalisierung kann der Staat nicht alleine durch das Strafrecht begegnen, hier bedarf es einer umfassenden Präventionsstrategie und die Verantwortung dafür sollte sich auch in einer Institution auf Bundesebene widerspiegeln.
Und einmal mehr wird auch die Bedeutung der Familie und des Freundeskreises für die staatliche Präventionsarbeit deutlich, weil im sozialen Umfeld (inklusive der Familie und enger Freunde) mit hoher Wahrscheinlichkeit Radikalisierungsprozesse oder andere Verhaltensauffälligkeiten, wie sie vor Amoktaten beobachtet werden können, (frühzeitig) sichtbar werden.
Wenn wir Kinder und Jugendliche erreichen möchten, müssen wir uns aber auch auf deren Alltagskultur einlassen. Hier spielt das Internet mehr und mehr eine bedeutende Rolle, wenn in einer Phase der Orientierungslosigkeit islamistische Ideen oder spektakuläre Amoktaten früherer Täter als Ausweg oder „Vorbild“ erscheinen. Deshalb ist auch effektive Präventionsarbeit heute digital.
Carl-Ernst Brisach

Die Selbstradikalisierung junger Menschen durch die Nutzung neuer Medien
Von Christian Horbach

Im Spiegel der Zeit: Die Entwicklung der deutschen Polizeigewerkschaften von den Anfängen bis zur Gegenwart
Von Dr. Lena Lehmann, Hochschule des Bundes für Öffentliche Verwaltung, Wiesbaden



  


 

 

Recht aktuell

 

Anforderungen an (psychische) Beihilfe
1. Allein das Wissen um die Begehung der Haupttat genügt den Anforderungen an eine Beihilfe durch aktives Tun nicht.
2. Auch Handlungen, die erkennbar nicht erforderlich oder nutzlos für das Gelingen der Tat sind, reichen nicht aus, um daraus eine Beihilfe zu entnehmen.
BGH, Beschl. v. 22.12.2015
2 StR 419/15
jv


Zum Nachweis des (bedingten) Tötungsvorsatzes bei objektiv sehr gefährlicher Tathandlung
1. Auch objektiv gefährliche Gewalthandlungen allein rechtfertigen nicht ohne weiteres den Schluss auf die zumindest bedingte Inkaufnahme eines tödlichen „Erfolges“.
2. Der Schluss aus einer besonders gefährlichen Gewalthandlung auf einen (bedingten) Tötungsvorsatz ist nur dann rechtsfehlerfrei, wenn alle im Einzelfall in Betracht kommenden, den Vorsatz in Frage stellenden Umstände berücksichtigt werden.
3. Der objektiven Gefährlichkeit einer Tathandlung muss nicht immer die ausschlaggebende indizielle Bedeutung für das Wissen des Täters um die Lebensgefahr des Opfers beigemessen werden.
4. Erfahrungsgemäß weichen Polizeibeamte Kraftfahrern aus, die eine Polizeisperre durchbrechen wollen, obgleich es ihnen auf deren Anhaltung ankommt.
BGH, Beschl. v. 27.8. 2013 2 StR 148/13 und
v. 9.10.2013 4 StR 364/13,
StV 2014, S. 344, 345
jv

Beweisverwertungsverbot bei unwirksamer Einwilligung in Durchsuchung
1. Die mangels einer Ermächtigung erforderliche Einwilligung zu einer polizeilichen Durchsuchung ist nur dann wirksam, wenn der Betroffene darüber informiert worden ist, dass die Maßnahme sein Einverständnis voraussetzt, eine zwangsweise Durchsetzung nicht in Betracht kommt und die Verweigerung der Zustimmung keinerlei negative Konsequenzen für ihn hat.
2. Der Verstoß gegen die Belehrungspflicht kann zu einem Beweisverwertungsverbot führen (hier bejaht).
AG Kehl, Urt. v. 29.4.2016
2 Cs 303 Js 19062/15
jv


Beweisverwertungsverbot bei einer zu Unrecht angeordneten TÜ-Überwachung
1. § 100a StPO erfordert nur einen einfachen Tatverdacht, der allerdings auf bestimmten Tatsachen beruhen muss.
2. Für den Verdacht i. S. des § 100a StP0 müssen demgemäß Umstände vorliegen, die nach der Lebenserfahrung, auch der kriminalistischen Erfahrung, in erheblichem Maße darauf hindeuten, dass jemand als Täter oder Teilnehmer eine Tat begangen hat.
3. Auch bei einer zu Unrecht angeordneten Maßnahme nach § 100a StPO scheidet ein Beweisverwertungsverbot hinsichtlich der so gewonnenen Erkenntnisse aus, wenn die Anordnung der Überwachung der Telekommunikation rechtmäßig auf eine präventiv-polizeiliche Eingriffsgrundlage – hier: § 17 Abs. 1 Nr. 2 PolG NRW – hätte gestützt werden können.
OLG Hamm, Beschl. v. 15.1 2013
III-3 Ws 5/13
jv


 


 

Literatur

 

Einzigartiger aspektreicher Sammelband
Barton, Stephan/Kölbel, Ralf/Lindemann, Michael (Hrsg.), Wider die wildwüchsige Entwicklung des Ermittlungsverfahrens, (Interdisziplinäre Studien zu Recht und Staat, Bd. 54), Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2015, 409 S., geb., 109,00 Euro

Seit dem Jahre 2001 finden regelmäßig die Bielefelder Verfahrenstage im Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld statt. Die traditionsreiche Veranstaltung ist aktuellen Problemen des Strafverfahrens gewidmet. Anlässlich der 5. Bielefelder Verfahrenstage ist erneut ein interdisziplinär ausgerichteter Tagungsband erschienen. Der thematische Fokus wurde auf das Ermittlungsverfahren gelegt. Es zeichnet sich für die letzten Jahre zunehmend ab, dass gerade für diesen Verfahrensabschnitt eilfertig eine Flut von kleinteiligen und inkonsistenten normativen Regelungen verabschiedet wurde. Dabei wurde der Anstoß für einzelne Rechtssetzungen jeweils von unterschiedlichsten Interessengruppen vorangetrieben. Auch wenn das Ermittlungsverfahren vom Sinn und Zweck her nur einen vorbereitenden Charakter für das weitere Strafverfahren hat, ist seine faktische Relevanz insbesondere für die nachfolgende Hauptverhandlung nicht zu unterschätzen. Treten im Ermittlungsverfahren Nachlässigkeiten auf, sind auch spätere Entscheidungen äußerst fehleranfällig.
Der Tagungsband ist darauf ausgerichtet, die zerfahrene kriminalpolitische Entwicklung des Ermittlungsverfahrens näher zu hinterfragen und damit verbundene einzelne Problembereiche einer umfangreichen Analyse zuzuführen. Dabei kommt ein interdisziplinär zusammengestellter renommierter Autorenkreis aus Theorie und Praxis zu Wort. Das gut lesbare Werk stellt sich unter Berücksichtigung von insgesamt fünf Dimensionen („Bestandsaufnahme“, „Europa als Impulsgeber“, „Verfassung als Impulsgeber“, „Interessengruppe als Impulsgeber“ und „Ermittlungsverfahren als Impulsgeber“) mit seinen siebzehn einschlägigen Fachbeiträgen sehr differenziert der vielschichtigen Ausgangsproblematik.
Fazit: Einzigartiger aspektreicher Sammelband
Prof. Dr. Barbara Blum, Bielefeld

 


Hervorragende praxisorientierte Einführung in die Kriminologie
Schwind, Hans-Dieter, Kriminologie und Kriminalpolitik. Eine praxisorientierte Einführung mit Beispielen, Kriminalistik Verlag Heidelberg, 2016, 826 S., kart., 34,99 Euro.

Das im Juli 2016 veröffentlichte Lehr- und Fachbuch von Hans-Dieter Schwind feiert mit der 23. Auflage sein 30-jähriges Jubiläum. Der Seitenumfang der neu bearbeiteten und erweiterten Auflage hat sich gegenüber der Vorauflage um 81 Seiten auf nun 826 erhöht. Ins Auge fällt zunächst die Veränderung des Buchtitels. Aus „Kriminologie“ wurde „Kriminologie und Kriminalpolitik“. Der wesentliche Aspekt wird bereits auf dem Cover deutlich, denn ein Banner weist auf die „Flüchtlingskrise, ab Seite 711“ hin. Im dortigen Kapitel 10 verdoppelte sich die Zahl der bisherigen Randnummern (167 statt 83). Als weitere Schwerpunkte der Überarbeitung werden im Vorwort bzw. der Verlagsankündigung insbesondere die familiale und schulische Erziehung sowie die Freizeitgestaltung (insb. Gewaltphänomene) benannt. Auf die „Erweiterung der polizeirelevanten Themen, die vor allem für die Ausbildung an den Polizeiakademien Bedeutung besitzen“, legte der seit der 22. Auflage als Co-Autor mitwirkende Jan-Volker Schwind Wert. Das Stichwort Polizei beinhaltet im Stichwortverzeichnis nun über 100 Unterstichworte. Die eigene Beschreibung der Aktualisierungsinhalte fällt nahezu bescheiden aus, da sich die Änderungen durch das ganze Buch ziehen. So beinhaltet beispielsweise § 6, 19 einen neuen Beitrag über die Situational Action Theory von Wikström, die erklären will, „warum Menschen Verhaltensregeln befolgen oder brechen“ (Wikström 2015). An mehreren Stellen (vgl. § 19, 23a ff; 24, 30) wird auf die zwischen 2013 und 2016 durchgeführte vergleichende kriminologische Regionalanalyse des Wohnungseinbruchdiebstahls des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) hingewiesen – in § 24, 30 jedoch etwas ungenau in Bezug die Ergebnisdarstellung des KFN zu (möglichen) osteuropäischen Tatverdächtigen (vgl. Dreißigacker et al. 2015). Bis auf einen kurzen Eintrag zum „geographischen Hotspot-Profiling“ (§ 1, 27c) konnten keine weiteren Ausführungen zum Predictive Policing entdeckt werden. Bemerkenswert ist die Ausweitung der „Rolle des Vaters“ im Kapitel über die „Familie als primäre Sozialisationsinstanz“ (§ 10, 29). Schade, dass Autor und Verlag nicht bereits in der Einleitung auf die vorgenommenen Ergänzungen bei der „Alterskriminalität“ (§ 3, 31 ff) hingewiesen haben. Dies wäre angesichts der wachsenden Bedeutung des Themas wünschenswert gewesen. Fraglich ist, ob eine Textseite über Burka und Kopftuch (§ 24, 15f) im richtigen Verhältnis zu wenigen Zeilen über „Predictive Policing“ (§ 1, 27c) oder die „Bodycam“ (§ 2, 29c) steht. Das Kapitel Terrorismus berücksichtigt im Gliederverzeichnis nun gesondert den IS-Terrorismus (§ 30, 60 ff). Der Autor benennt in diesem Kapitel die rund 426 Gefährder, sollte künftig aber auch die sog. relevanten Personen mit aufnehmen. Im Vorwort weist der Autor auf die „Spezialprobleme“ hin, die „als Exkurse in Kästen gesetzt“ wurden und nennt dabei als Beispiel die künstliche DNA (§ 20, 19). Dieser Textbeitrag ist zwar mit den hierfür erforderlichen Quellen hinterlegt, jedoch versäumte es der Autor, die künstliche DNA mit einer Kritik zu versehen – an der es wahrlich nicht mangelt. Das um die Flüchtlingskrise ergänzte Europakapitel nimmt für sich in Anspruch, die Probleme aus der Vereinigung der europäischen Staaten aus kriminalpolitischer Sicht zu bewerten (vgl. § 31, 1). Es beinhaltet eine anschauliche Chronologie der Europapolitik und der aktuellen Flüchtlingssituation. Die kriminalpolitische Bewertung dürfte nicht bei allen Lesern auf Zustimmung stoßen. Sie bewegt sich in einigen Aussagen im Graubereich einer persönlichen – nicht immer unproblematischen – Kommentierung.
Die 23. Auflage des Lehrbuches bietet weiterhin eine hervorragende praxisorientierte Einführung in die Kriminologie. Das bereits drei Jahrzehnte andauernde Engagement des Autors verdient höchsten Respekt. Trotz der beständigen Herausforderungen, dieses zahlen- und randnummernintensive Werk zu pflegen, hat der Klassiker inzwischen zu viele Fehler angehäuft. Eine wünschenswerte Aktualisierung sollte unbedingt einen Schwerpunkt auf das Lektorat legen. Die stärkere Ausrichtung auf Belange der Polizeiausbildung müssen die nichtpolizeilichen Leser/- innen aufmerksam beobachten, denn das Lehrbuch sollte einerseits die Heterogenität der Leserschaft berücksichtigen und andererseits auch die polizeikritischen Aspekte nicht aus den Augen verlieren.
Karsten Lauber, Leipzig



Aktuell und wichtig
Dorothee Dienstbühl, Ehrgewalt in Deutschland, Verlag für Polizeiwissenschaft Frankfurt 2015, 135 S., kart., 19,80 Euro

In den letzten Jahren sind die Themen Ehrgewalt und Ehrenmord stärker in die öffentliche Aufmerksamkeit gerückt. Wie der Untertitel ihres Buches – Ein fremdes Phänomen zwischen Generalverdacht und Verharmlosung – besagt, schildert die Autorin ein differenziertes Bild dieser Phänomene. Dies gelingt ihr auf der Grundlage umfangreicher Literaturrecherche, vier Falldarstellungen und einem Interview mit einem Opfer.
Ausgangspunkt ist der Ehrbegriff, der in bestimmten Kulturen eine weitaus größere Rolle spielt als in Mitteleuropa. „Sowohl Ehrgewalt als auch Zwangsverheiratungen können nicht schlichtweg als islamische Gegebenheiten betrachtet und damit die ganze Kultur und Religionen verurteilt werden. Sie bilden allerdings Begründung und Rechtfertigung für solche Taten.“ In ihrem Kapitel über die vorislamische Zeit weist sie nämlich darauf hin, dass es derartige Ehrvorstellungen und Tötungsdelikte aus Motiven des Ehrverständnisses und der Blutrache schon damals gab. Auch zeigen Fälle von Ehrgewalt und Ehrenmorde innerhalb jesidischer Familien, die keine Anhänger der islamischen Kultur sind, dass diese nicht mit einer bestimmten Religion zusammenhängen, sondern mit den Herkunftsgebieten.
Ein wichtiges, aktuelles Buch!
Dr. Uwe Füllgrabe



Lebensende im Justizvollzug
Ueli Hostettler, Irene Marti, Marina Richter: Lebensende im Justizvollzug – Gefangene, Anstalten, Behörden, Stämpfli-Verlag Bern, 2016, brosch., 141 S., CHF 38,00

Die Anzahl der über 60-jährigen Gefangenen in der Schweiz hat sich in den letzten Jahrzehnten verdoppelt. Allein in der Zürcher Justizvollzugsanstalt Pöschwies befinden sich derzeit 18 Gefangene, die älter als 60 sind; sechs davon sind verwahrt. Gesamtschweizerisch waren im Jahr 2014 441 Gefängnisinsassen zwischen 50 und 59 Jahre alt, 143 zwischen 66 und 69 und 32 älter als 70-jährig.
Zahlen des Bundesamtest für Statistik zeigen für den mittleren Bestand der 50-jährigen und älteren Gefangenen seit 1984 mehr als eine Verdreifachung. Auch die Zahlen der neu Eingewiesenen dieser Altersgruppe in den Strafund Massnahmenvollzug sind seit 1984 markant gestiegen, wobei der Anstieg bei den ältesten Gefangenen am größten war. Dies ist insofern nicht erstaunlich, als die Gesamtbevölkerung wächst und Menschen auch zunehmend im fortgeschrittenen Alter Straftaten begehen.
Hinzu kommt ein Trend zu härteren und längeren Strafen aufgrund der Veränderungen bei der Verwahrungspraxis sowie der neuen Möglichkeit der lebenslangen Verwahrung. Besonders in Anstalten des geschlossenen Vollzugs führt dies auch zu einem stetigen Anstieg der Zahl jener Gefangenen, die mit großer Wahrscheinlichkeit bis an ihr Lebensende hinter Gittern bleiben.
Für alle Beteiligten in den Gefängnissen führt diese Entwicklung zu neuen und unterschiedlichen Herausforderungen auf zahlreichen Gebieten der praktischen Arbeit im Justizvollzug. Betroffen davon sind alle Akteure: die Mitarbeitenden in den Anstalten, die Anstalt als Betrieb oder Organisation selber, die Institutionen und Justizbehörden, aber auch die direkt oder indirekt betroffenen Gefangenen.
Aber auch außerhalb der Mauern stellen sich wichtige Fragen, insbesondere zur letzten Lebensphase, wenn es um die adäquate Unterbringung, Betreuung und Pflege von alten, gebrechlichen oder kranken Gefangenen geht. Diese Aspekte betreffen beispielsweise die Rolle der Palliativpflege, die Betreuung und Begleitung sterbender Insassen (sowie deren Angehörigen), aber auch medizinische und rechtliche Entscheide bis hin zu der (in der Schweiz möglichen) begleiteten Suizidhilfe. Denn vor dem Hintergrund der laufenden gesellschaftlichen und politischen Diskussionen betreffend einem würdevollen und guten Sterben sowie dem Einsatz der Palliativmedizin, soll gerade auch jenen Menschen, die nicht frei bestimmen können, wie und wo sie sterben möchten, spezielle Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Alle diese Aspekte rund um das Altwerden und Sterben im Justizvollzug widmet sich das Buch »Lebensende im Justizvollzug « des promovierten Sozialanthropologen Ueli Hostettler, der Ethnologin Irene Marti und der Soziologin Marina Richter. Das Werk richtet sich vor allem an Praktiker, Behördenvertreter und Experten auf dem Feld des Justizvollzugs und beruht auf den Erfahrungen und Erkenntnissen der Autor/innen, welche sie in der Bearbeitung des Forschungsprojekts »Lebensende im Gefängnis« gewinnen konnten. Dieses Projekt wurde vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms »Lebensende« in den Jahren 2012 bis 2016 durchgeführt.
Das praxisnahe Buch orientiert sich am Prozess, den betroffene Gefangene durchlaufen und behandelt insbesondere die Perspektive Lebensende im Justizvollzug, welche sich mit der Verurteilung oder der sofortigen oder späteren Verwahrung ergibt. Weitere Kapitel widmen sich dem Altern und dem möglichen Erkranken an chronischen oder terminalen Leiden, und schließlich werden auch die Fragen des Sterbens im Justizvollzug ausführlich behandelt.
Peter Holenstein


 

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