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Bundeslagebild des BKA 2019: Kriminalität im Kontext der Zuwanderung


Im Bereich der Allgemeinkriminalität wurden 2019 151.009 tatverdächtige Zuwanderer registriert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 9 %. Der Anteil tatverdächtiger Zuwanderer an der Gesamtzahl der registrierten Tatverdächtigen lag bei den Straftaten gegen das Leben bei 12 %, beim Diebstahl, bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und bei Vermögens- und Fälschungsdelikten bei 10 %. 39 % der tatverdächtigen Zuwanderer stammten aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, 6 % aus den Maghreb-Staaten. Die überwiegende Mehrheit (86 %) der tatverdächtigen Zuwanderer war männlich und 62 % jünger als 30 Jahre. Bei dieser Altersgruppe beträgt der Anteil der Zuwanderer an den Tatverdächtigen insgesamt 52 %. Jeder dritte tatverdächtige Zuwanderer trat mehrfach in Erscheinung (84 % zwei- bis fünfmal). Besonders hohe Anteile Mehrfachtatverdächtiger gab es bei Zuwanderern aus Libyen, Georgien sowie den Maghreb-Staaten und Gambia.
2019 wurden 256 Fälle des Totschlags und 88 Mordfälle einschließlich Versuchen mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer registriert (Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 15 bzw. 16 %). In diesem Deliktsfeld ist jeder vierte tatverdächtige Zuwanderer jünger als 21 Jahre und mehr als zwei Drittel sind jünger als 30 Jahre. Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden 5.802 Fälle von insgesamt 57.616 erfasst, bei denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger ermittelt wurde. Jeder dritte Tatverdächtige ist unter 21 Jahre, 90 % waren Einzeltäter.
5 % aller in der PKS registrierten Opfer waren Asylbewerber/Flüchtlinge, in 79 % der Fälle handelte es sich um Körperverletzungsdelikte. 48 Prozent der Opfer von tatverdächtigen Zuwanderern waren Deutsche, 31 % ebenfalls Asylbewerber/Flüchtlinge. In 21 % der Fälle waren Deutsche tatverdächtig. Der Anteil der OK-Verfahren mit tatverdächtigen Zuwanderern stieg von 16 auf 18 %. Die Hauptaktivitäten lagen im Bereich der Rauschgiftkriminalität. Die Gruppierungen waren dominiert von albanischen, syrischen, irakischen, libanesischen, türkischen, armenischen und afghanischen Zuwanderern.

 

bf (Quelle: Pressemeldung BKA vom 22.8.2020)


 

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Bereits im 74. Jahr erscheint KRIMINALISTIK als Unabhängige Zeitschrift für die kriminalistische Wissenschaft und Praxis. Sie behandelt monatlich Themen wie Kriminalpolitik, Kriminologie, Kriminaltechnik, Strafrecht, Polizeiliche Aus- und Fortbildung sowie Rechtsmedizin. Die Rubriken Recht Aktuell und Literatur sowie die Redaktionen Schweiz, Österreich und KRIMINALISTIK-Campus runden den Inhalt ab.



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Die Zeitschrift KRIMINALISTIK erscheint im gleichnamigen Verlag. Er wurde 1926 gegründet und bietet Fachliteratur für die kriminalistische Ausbildung, Praxis und Wissenschaft. Die Schwerpunkte der Buchreihe Grundlagen der Kriminalistik liegen auf den Gebieten Kriminalistik, Polizeipraxis, Kriminologie, Recht, öffentliche und private Sicherheit. Das Programm des Kriminalistik Verlages finden Sie unter www.cfmueller.de/kriminalistik.

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