Sexuell assoziierte Tötungsdelikte an Kindern

Teil 1: Empirische Befunde

63. Jg. 2009, S. 603

Abstrakt: Sexualdelikte an Kindern, zumal schwerwiegende Taten, die mit der Tötung enden, sind furchtbare Ereignisse, die zu Recht in der Öffentlichkeit große Beachtung erfahren. Hier endet Biografie frühzeitig, die Zuneigung und Hoffnung, die auf ein Kind gerichtet sind, sind plötzlich nur noch ein Relikt aus der Vergangenheit, das Leiden des Kindes in der Situation um Missbrauch und Tötung, bezieht sich auf ein Geschehen, für das es keine Konzepte hat. Das ist schwer erträglich.

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Autor/en:
Dern, Harald
Stichwort(e):
Kinder, sexuell assoziierte Tötungsdelikte
Sexuell assoziierte Tötungsdelikte, an Kindern
Sexuell assoziierte Tötungsdelikte, BKA-Studie zur Geografie
Tötungsdelikte, sexuell assoziierte an Kindern


Kindeswohlgefährdung und Maßnahmen der Polizei

Dargestellt am Land Brandenburg

63. Jg. 2009, S. 613

Abstrakt: Immer wieder empören uns Vorfälle, die mit Eingriffen in das Kindeswohl verbunden sind und teilweise sogar den Tod - manchmal nach jahrelanger Qual - der Betroffenen zur Folge haben. Die Opfer tragen die Namen Dennis, Pascal, Jessica, Laila oder Michelle. Diese Kinder erfahren Leid in der Familie, dort, wo sie ein Recht auf Wärme, Fürsorge und Schutz haben. Sie werden zum Objekt von sexueller Begierde, Machtdemonstration und Aggression. Dabei nutzt der Erwachsene seine Autorität sowie die rechtliche, physische und psychische Abhängigkeit des Kindes aus. Nicht selten nehmen Verwandte, Nachbarn, Erzieher, Ärzte und andere Personen das Leid des Opfers wahr ohne zu handeln. In den letzten Jahren ist mit neuen Regelungen im Bürgerlichen Gesetzbuch und mit dem Inkrafttreten des Gewaltschutzgesetzes, begleitet von intensiven Diskussionen zum Thema häusliche Gewalt, die Tabuisierung von Gewalttätigkeiten in der Familie wesentlich aufgebrochen worden.

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Autor/en:
Nisse, Reingard
Stichwort(e):
Kindeswohlgefährdung, Maßnahmen der Polizei
Sexueller Missbrauch, von Kindern, Maßnahmen der Polizei


Akteneinsicht durch Private im Strafverfahren

63. Jg. 2009, S. 622

Rechtsprechung: BVerfG vom 18.03.2009 - 2 BvR 8/08 -

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Stichwort(e):
Akteneinsicht, durch Private im Strafverfahren


Strukturierte Kindervernehmung mit der Bildkartenmethode

63. Jg. 2009, S. 623

Abstrakt: Kindervernehmungen sind keine Routinetätigkeiten. Häufig fehlt den Vernehmern ein spezielles Vernehmungstraining für Kinder. Hinzu kommt mangelnde Erfahrung mit der Vernehmung von Kindern, so dass diese ähnlich befragt werden wie Erwachsene. Vernehmungsmethoden, die bei Erwachsenen funktionieren, führen bei Kindern jedoch oft zu unbefriedigenden Vernehmungsergebnissen. Dies liegt daran, dass Kinder teilweise anders sprechen, wahrnehmen und denken als Erwachsene. Je nach Alter variieren auch Erinnerungsfähigkeit, persönliche Erfahrungen, Wissen sowie Emotionalität, die durch den Entwicklungsstand beeinflusst werden.

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Autor/en:
Adler, Frank
Hermanutz, Max
Stichwort(e):
Bildkartenmethode, strukturierte Vernehmung von Kindern mit der
Kinder, strukturierte Vernehmung mit der Bildkartenmethode
Strukturierte Kindervernehmung, mit der Bildkartenmethode
Vernehmung, von Kindern mit der Bildkartenmethode


Beweisverwertungsverbot bei Blutprobe ohne Kontaktierung des Richters

63. Jg. 2009, S. 630

Rechtsprechung: OLG Hamm vom 12.03.2009 - 3 Ss 31/09 -

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Stichwort(e):
Beweisverwertungsverbot, bei Blutprobe ohne Kontaktierung des Richters


Verwertungsverbot bei Missachtung des Richtervorbehalts bei Wohnungsdurchsuchung

63. Jg. 2009, S. 630

Rechtsprechung: OLG Hamm vom 18.08.2009 - 3 Ss 298/08 -

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Stichwort(e):
Verwertungsverbot, bei Missachtung des Richtervorbehalts bei Wohnungsdurchsuchung


Die Etablierung eines indikatorgetriebenen Ansatzes im strategischen Management des BKA

63. Jg. 2009, S. 631

Abstrakt: Das strategische Management einer Organisation umfasst nicht nur die strategische Planung über einen Zeithorizont von 3–5 Jahren, sondern beinhaltet auch die Steuerung und Kontrolle der Strategieumsetzung. Das Zusammenspiel externer Variablen sowie der internen Konfiguration einer Organisation ist hierbei von zentraler Bedeutung. Gemäß modernen Forschungsansätzen mündet die daraus resultierende Strategie zwar in einem vorgegebenen Plan, ist jedoch mit einem Prozess des beständigen Hinterfragens, Korrigierens und somit erfolgreichen Anpassens verbunden. Strategien müssen auf einer breiten informationellen Grundlage beruhen, wobei ein allgemeines Organisations-Umwelt-Gleichgewicht als Erfolgsvoraussetzung gewertet wird. Der Kenntnis des externen Umfelds und deren zukünftige Entwicklung wird somit eine ebensolche Bedeutung beigemessen wie dem Wissen um die internen Ressourcen.

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Autor/en:
Kluge, René
Stiermann, Claudia
Stichwort(e):
BKA, Strategisches Management, Etablierung eines indikatorgetriebenen Ansatzes
Strategisches Management, Etablierung eines indikatorgetriebenen Ansatzes im BKA


Intelligente Videoanalyse zur Detektion sicherheitsrelevanter Ereignisse

Möglichkeiten und Grenzen

63. Jg. 2009, S. 635

Abstrakt: Ein Element zukünftiger Sicherheitssysteme wird die Möglichkeit sein, durch eine intelligente, automatisierte Mustererkennung Bilder von Überwachungskameras entweder in Echtzeit für präventive Zwecke oder bei der späteren Analyse der Aufzeichnungen für repressive Zwecke auswerten zu können. Mit "intelligent" ist hier gemeint, dass Videos durch einen Computer automatisch hinsichtlich sicherheitskritischer Ereignisse ausgewertet werden.

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Autor/en:
Ott, Stefan
Schallauer, Peter
Schaup, Sonja
Thallinger, Georg
Winter, Martin
Stichwort(e):
Intelligente Videoanalyse, zur Detektion sicherheitsrelevanter Ereignisse
Videoanalyse, intelligente zur Detektion sicherheitsrelevanter Ereignisse


Kriminologie in Europa und in der Welt

Die kriminologische Hauptrichtung auf der Grundlage der wichtigsten Kongresse - Teil 1

63. Jg. 2009, S. 639

Abstrakt: Die Kriminologie ist international in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts aus einer strafrechtlichen und forensischpsychiatrischen Hilfswissenschaft zu einer eigenständigen pragmatischen psychosozialen Wissenschaftsdisziplin geworden. Die charakteristischen Merkmale und Entwicklungen ihrer Hauptrichtung werden auf der Grundlage der 21 weltweit wichtigsten Kongresse im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts im folgenden Beitrag skizziert. Historisch geht die Mehrheitsrichtung von kriminalsoziologischen, -psychologischen und sozialpsychologischen Ansätzen aus. Phänomenologisch hat sie mit ihren Dunkelfeldforschungen (Viktimisierungsstudien) internationale Kriminalitätsvergleiche ermöglicht und zu einer realistischeren Einschätzung der Häufigkeit, der Entwicklung und Struktur der Kriminalität beigetragen. Theoretisch und empirisch hat sie mit ihren Ursachen-Verlaufs-Analysen pro- und antisoziale Pfadwege (Entwicklungsbahnen) erarbeitet.

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Autor/en:
Schneider, Hans Joachim
Stichwort(e):
Kriminologie, Hauptrichtung auf der Grundlage der weltweit wichtigsten Kongresse


Diebstahl mit Waffen durch Mitführen eines Taschenmessers

63. Jg. 2009, S. 646

Rechtsprechung: BGH vom 03.06.2008 - 3 StR -

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Stichwort(e):
Diebstahl mit Waffen, durch Mitführen eines Taschenmessers


Der bewaffnete Personenschutz durch Bewachungsunternehmen

63. Jg. 2009, S. 647

Abstrakt: Das Waffengesetz (WaffG) vom 1.10.2002, geändert durch Gesetz v. 26.3.2008, das am 1.4.2003 in Kraft getreten ist, hat mit dem § 28 eine spezielle Regelung für den Erwerb, den Besitz und das Führen von Schusswaffen durch Bewachungsunternehmer und ihr Personal geschaffen, um der gewachsenen Bedeutung des privaten Sicherheitsgewerbes gerecht zu werden. Gründe für diese Ausweitung dürften einerseits das vermehrte Sicherheitsbedürfnis in weiten Teilen der Bevölkerung sowie der Umstand sein, dass sich die Polizei, um knapper werdende Ressourcen einzusparen, aus verschiedenen Bereichen einer Gefahrenabwehr sukzessive zurückgezogen hat. Nachfolgend soll untersucht werden, inwieweit die Vorstellungen und Regelungen des Gesetzgebers für die waffenrechtliche Erlaubniserteilung an Bewachungsunternehmer zum Zwecke des bewaffneten Personenschutzes im praktischen Vollzug umgesetzt bzw. umgesetzt werden können.

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Autor/en:
Bünz, Hans-Peter
Stichwort(e):
Bewachungsunternehmen, waffenrechtliche Erlaubniserteilung zum Zweck des Personenschutzes
Personenschutz, bewaffneter durch Bewachungsunternehmen


Befragung von kindlichen Zeugen

Durchführung laut Opferhilfegesetz (OHG)

63. Jg. 2009, S. 652

Abstrakt: Die Befragung von kindlichen Zeugen soll laut Opferhilfegesetz (OHG) so durchgeführt werden, dass sie möglichst nicht traumatisierend wirkt, das Kindswohl schützt und trotzdem einen guten Beweis für die Strafuntersuchung liefert. Dieser Artikel möchte aufzeigen, dass es grundlegende Unterschiede gibt zwischen einer Befragung und anderen Gesprächen mit einem Kind. Er möchte den nicht speziell ausgebildeten Fachpersonen, die in eine Untersuchung oder die Betreuung der Kinder einbezogen sind, einige Grundlagen für das Verständnis der heutigen Befragungsmethodik vermitteln. Er möchte zeigen, dass es sich bei der Befragung nach OHG um eine sehr spezialisierte Arbeit handelt und endet mit einigen wichtigen Forderungen für die Zukunft aus der Sicht einer Kinder- und Jugendpsychiaterin.

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Autor/en:
Eggler, Madeleine
Stichwort(e):
Kinder, Vernehmung im Strafverfahren
Opferhilfegesetz, Befragung von kindlichen Zeugen
Vernehmung, von Kindern im Strafverfahren


Die Befragung von Kindern im Strafverfahren

Gemäss der Schweizerischen Strafprozessordnung

63. Jg. 2009, S. 658

Abstrakt: Nach den Ausführungen von Madeleine Eggler, welche sich mit der Befragung von kindlichen Zeugen aus Sicht einer Kinder- und Jugendpsychiaterin befassen, werden im Hinblick auf die voraussichtlich am 1. Januar 2011 in Kraft tretenden Bestimmungen der Schweizerischen Strafprozessordnung die gesetzlichen Bestimmungen, welche die Befragung von Kindern im Rahmen das Strafverfahrens regeln, dargestellt und diskutiert. Um den besonderen Belastungen und Gefährdungen für die psychische Gesundheit der zu befragenden Kinder Rechnung zu tragen, sieht die Schweizerische Strafprozessordnung hauptsächlich die Aufzeichnung der möglichst wenigen Einvernahmen der kindlichen Opfer vor, die stets von derselben Person - einer besonders ausgebildeten Ermittlungsbeamtin oder Ermittlungsbeamten - durchzuführen sind. Um das zu erreichen ist es notwendig, die Einvernahmen dafür an besonders ausgebildete Polizeibeamte zu delegieren, welche eine erste ausführliche und - sofern notwendig - eine zweite Einvernahme, welche sich hauptsächlich auf die Ergänzungsfragen des Beschuldigten beschränkt, durchführen.

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Autor/en:
Oertle, Markus
Stichwort(e):
Befragung, von Kindern im Strafverfahren
Strafprozessordnung, schweizerische, Befragung von Kindern
Strafverfahren, Befragung von Kindern
Vernehmung, von Kindern im Strafverfahren


Polizeiliche Maßnahmen zur Entziehung der Freiheit bei Stalkern

63. Jg. 2009, S. 665

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Autor/en:
Baldarelli, Marcello
Stichwort(e):
Deeskalationshaft, Polizeiliche Maßnahmen zur Entziehung der Freiheit bei Stalkern
Stalker, Polizeiliche Maßnahmen zur Entziehung der Freiheit


Studienbegleitskript zum Thema Vernehmung

63. Jg. 2009, S. 668

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Autor/en:
Frings, Christoph
Stichwort(e):
Vernehmung, Studienbegleitskript


Das Legalitätsprinzip, der "unwiderrufliche Zwang" zum behördlichen Einschreiten?

63. Jg. 2009, S. 670

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Autor/en:
Roos, Jürgen
Stichwort(e):
Legalitätsprinzip, unwiderruflicher Zwang zum behördlichen Einschreiten