57. Jg. 2003, S. 642
Abstrakt: Globalisierung der Märkte und Chancen, die im elektronischen Handel liegen, sind für viele Unternehmen Anlass, neue Techniken in ihre Geschäftsabläufe zu implementieren. Mit der Öffnung ihrer IT-Systeme zum Internet schaffen sie die erforderlichen Voraussetzungen zur Straffung aller Geschäftsprozesse sowie zur Reduzierung von Kosten und zur Steigerung der Umsätze. Sie öffnen aber zugleich einen Weg für die missbräuchliche Nutzung ihrer Systeme und internen Netze und damit der elektronischen Geschäftswelt. Der Beitrag vermittelt einen Überblick der derzeitigen Situation im ECommerce aus der Sicht der Zentralstelle und zeigt einerseits die Chancen dieses zunehmend wichtiger werdenden Handelsweges auf. Andererseits werden aber auch Risiken der missbräuchlichen Nutzung skizziert, die den Nutzern bewusst sein müssen. Ihre Sensibilisierung für Gefahrenpotenziale und deren Vermeidung ist das Ziel, nicht Abschreckung vor der Nutzung neuer Medien. Der Beitrag führt auch auf die Herbsttagung des Bundeskriminalamtes vom 2. bis 4. Dezember 2003 unter dem Generalthema "Informationsund Kommunikations-Kriminalität" (derzeitiger Arbeitstitel) hin.
Den vollständigen Text des Beitrages können Sie für € 1,50.- pro Seite gegen Rechnung per email bei judith.hamm@hjr-verlag.de bestellen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 654
Abstrakt: In dem Beitrag geht es nicht in erster Linie um kriminalistische Aspekte der Bearbeitung von Einbruchdiebstählen aus Kraftfahrzeugen; die dürften bekannt sein. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Vernetzung verschiedener Organisationseinheiten der Polizei, die an einem Produkt "ED aus PKW" in etlichen Prozessschritten arbeiten. Die Autoren sprechen Fragen der Führung und des Zusammenwirkens von Menschen in einem Arbeitssystem an. Außerdem stellen sie dar, dass dem "Wie" eines Umsetzungsprozesses in einer Organisation viel Aufmerksamkeit geschenkt werden muss.
Den vollständigen Text des Beitrages können Sie für € 1,50.- pro Seite gegen Rechnung per email bei judith.hamm@hjr-verlag.de bestellen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 661
Rechtsprechung: BVerfG vom 03.12.2002 - 2 BvR 18445/00 -
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 664
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 665
Abstrakt: Seit 1. 1. 2002 hat die Finanzverwaltung das Recht, auf die EDV-Buchführungsdaten der Steuerpflichtigen zuzugreifen. Das Ziel der Gesetzgebung, Prüfungsverfahren zu automatisieren, wird damit erreicht. Damit korrespondierend besteht eine Verpflichtung der Steuerpflichtigen, ihre Daten entsprechend den "Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen"- (GDPdU) abzuspeichern. Damit eröffnet sich auch für die Polizei eine neue Zugriffsmöglichkeit, wenn auch kein Zugriffsrecht.
Den vollständigen Text des Beitrages können Sie für € 1,50.- pro Seite gegen Rechnung per email bei judith.hamm@hjr-verlag.de bestellen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 666
Rechtsprechung: ArbG Frankfurt/Main vom 07.01.2002 - 15 Ca 543/01 -
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 667
Abstrakt: Illegale Beschäftigung ist zu einer schwerwiegendenn Belastung des Arbeitsmarktes und der staatlichen Kassen geworden. Sie verursacht finanzielle Schäden im Milliardenbereich und vernichtet legale bzw. verhindert die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Zur effektiveren Bekämpfung dieses volkswirtschaftlich äußerst schädlichen Deliktsfeldes und damit zugleich zur Abschreckung sind daher alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Eine in jüngerer Zeit in Köln praktizierte Vorgehensweise auf der Grundlage einer extensiven, von der Staatsanwaltschaft übernommenen Auslegung der §§ 92, 92a und 92b AuslG verspricht eine erfolgreichere Bekämpfung der "Schwarzarbeit".
Den vollständigen Text des Beitrages können Sie für € 1,50.- pro Seite gegen Rechnung per email bei judith.hamm@hjr-verlag.de bestellen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 670
Abstrakt: Wahllichtbildvorlagen, bei denen Zeugen zur beweiskräftigen Identifizierung eines Täters neben dem Lichtbild des Verdächtigen weitere, in der Regel aus Straftäterdateien stammende Lichtbilder von ähnlich aussehenden, aber mit der aufzuklärenden Straftat nicht in Verbindung stehenden unverdächtigen Personen ohne deren Zustimmung vorgelegt werden, haben als Ermittlungsinstrument einen hohen Stellenwert. Fraglich ist, ob es eine Rechtsgrundlage für den Eingriff in die grundrechtlich geschützte Sphäre der unverdächtigen Personen gibt. U. a. das Hessische Justizministerium hat dies verneint und betont, dass gegen Personen, deren Lichtbilder vorgezeigt werden, ein Tatverdacht bestehen müsse. Bereits 1999 hatte der Bundesrat in seiner Stellungnahme zum Entwurf des StVÄG 1999 entsprechende Zweifel geäußert und Klärungsbedarf angemahnt.
Den vollständigen Text des Beitrages können Sie für € 1,50.- pro Seite gegen Rechnung per email bei judith.hamm@hjr-verlag.de bestellen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 675
Rechtsprechung: OVG Rheinland-Pfalz vom 04.10.2002 - 3 B 117273/02 -
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 676
Abstrakt: In den letzten dreißig Jahren hat sich eine als forensische Sprachverarbeitung bezeichnete neue kriminalwissenschaftliche Disziplin etabliert. Im internationalen Bereich wird hierfür der 1997 auf der ersten ENFSI-Tagung zu diesem Thema vereinbarte Terminus forensic speech and audio analysis verwendet. Der vorliegende Beitrag vermittelt einen Überblick über die hauptsächlichen Fragestellungen und Arbeitsabläufe der forensischen Sprachverarbeitung, so wie sie sich im Laufe der Zeit herauskristallisiert haben, und stellt ihre Möglichkeiten und Grenzen insbesondere mit Blick auf die Bedürfnisse der Anwender bei Polizei und Justiz dar.
Den vollständigen Text des Beitrages können Sie für € 1,50.- pro Seite gegen Rechnung per email bei judith.hamm@hjr-verlag.de bestellen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 685
Abstrakt: In Tatsituationen mit Sprechkontakt zwischen Täter und Opfer bzw. sonstigen Zeugen - ohne Möglichkeit der technischen Aufzeichnung der Täterstimme - kann das Gedächtnis von "Hörzeugen" u. U. eine wichtige Grundlage für die Beweisführung sein. Eine "Wahlstimmenvorlage" ist geeignet, im Ermittlungsverfahren bzw. vor Gericht zu einem höheren Objektivierungsgrad der Hörzeugenaussage bei der Wiedererkennung der Täterstimme beizutragen.
Den vollständigen Text des Beitrages können Sie für € 1,50.- pro Seite gegen Rechnung per email bei judith.hamm@hjr-verlag.de bestellen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 687
Rechtsprechung: BGH vom 12.03.2002 - 3 StR 4/02 -
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 688
Abstrakt: Seit April 2001 verfügt das speziell eingerichtete Fachkommissariat zur Bekämpfung der Kinderpornografie beim LKA Berlin über eine Anlage zur PC-gestützten Videokromprimierung, von den Mitarbeitern „Zaubermaschine“ genannt, die eine deutlich professionellere und rationellere Vorgehensweise bei der Auswertung und Aufbereitung von Beweismitteln ermöglicht. Folgende Zahlen verdeutlichen den Wert einer solchen Anlage für die tägliche Arbeit des Fachkommissariats: Im 1. Quartal 2003 wurden fast 90 richterliche Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt und jeweils durchschnittlich 200, im Einzelfall bis zu 5000 Videokassetten sichergestellt. Auf Grund der positiven Erfahrungen sind fünf weitere Anlagen beantragt und in die Investitionsplanungen aufgenommen worden. In der KRIMINALISTIK 4/2003 war bereits das seit dem 11. November 2002 beim Polizeipräsidium München eingesetzte Videoauswertungssystem "MediAN" beschrieben worden.
Den vollständigen Text des Beitrages können Sie für € 1,50.- pro Seite gegen Rechnung per email bei judith.hamm@hjr-verlag.de bestellen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 690
Rechtsprechung: BGH vom 26.09.2002 - 1 StR 111/02 -
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 691
Abstrakt: Die Schlagtechnik zur Öffnung von Profilzylindern ist den Kriminaltechniken der Landeskriminalämter und des Bundeskriminalamtes seit längerem bekannt und beruht auf dem Prinzip des Prellschuss-Effektes. Auch diese zerstörungsfreie Öffnungsmethode hinterlässt typische Spuren, die eindeutige Aussagen zulassen, ob ein nach der Tat noch intakter Profilzylinder, der äußerlich keine Spuren einer widerrechtlichen Schließung aufweist, mittels dieser Technik überwunden worden ist.
Den vollständigen Text des Beitrages können Sie für € 1,50.- pro Seite gegen Rechnung per email bei judith.hamm@hjr-verlag.de bestellen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 693
Abstrakt: Die Rechtsmedizin hat die Aufgabe, medizinische Befunde von Lebenden und Verstorbenen für die Organe der Rechtspflege wissenschaftlich und verständlich zu dokumentieren, zu analysieren und zu erläutern. Die forensische Molekulargenetik (DNA) und forensische Toxikologie haben dabei den Schritt zum Einsatz von High-Tech-Methoden bereits vollzogen. Hingegen basiert in der forensischen Pathologie die Befundaufnahme und deren Dokumentation vorwiegend noch auf den seit Jahrhunderten bekannten Autopsietechniken und dem klassischen Obduktionsprotokoll. Das Forschungsprojekt VIRTOPSY (www.virtopsy.com) hat sich deshalb vor dem Hintergrund der technologischen Entwicklungen der letzten Jahre das Ziel gesetzt, moderne nicht-invasive dreidimensionale Dokumentations- und Analysemethoden für die forensische Medizin zu evaluieren und zu validieren.
Den vollständigen Text des Beitrages können Sie für € 1,50.- pro Seite gegen Rechnung per email bei judith.hamm@hjr-verlag.de bestellen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
57. Jg. 2003, S. 697
Abstrakt: Das Konzept SWISS AFIS hat sich darauf fokussiert, Daten nur einmal zu erfassen, Medienbrüche zu vermeiden, repetitive Arbeiten des Identifikationsprozesses zu automatisieren und attraktive ergonomische Arbeitsplätze mit modernsten Werkzeugen zur Verfügung zu stellen kurz: die knappen Ressourcen optimal einzusetzen. Seit September 2002 ist in der Schweiz ein neues AFIS in Betrieb, welches einen technisch nahtlosen Ablauf für eine rasche 2-/10-Fingeridentifikation und Finger-/Handballenspuren-Suche garantiert.
Den vollständigen Text des Beitrages können Sie für € 1,50.- pro Seite gegen Rechnung per email bei judith.hamm@hjr-verlag.de bestellen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|