56. Jg. 2002, S. 346
Abstrakt: Der schockierende 11. September 2001 führte erbarmungslos die Verwundbarkeit der Welt durch Terrorismus vor Augen und zwang alle für die Sicherheit Verantwortlichen, terroristische Szenarien mit möglichen Folgen und gegensteuernde Maßnahmen zu durchdenken, auch Szenarien, die bis dahin tabu waren. Damit waren und sind Folgen für die Sicherheitsarchitektur in Deutschland verbunden.
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56. Jg. 2002, S. 351
Rechtsprechung: OLG Düsseldorf vom 08.02.2002 - 3 Wx 357/01 -
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56. Jg. 2002, S. 352
Abstrakt: Die Innere Sicherheit ist ein wichtiges Politikfeld für die politischen Parteien. Für die Problemlösung wird zunehmend eine stadtteilorientierte Strategie präferiert. Wenn der Begriff nicht zu einer "Leerformel" werden soll, ist es jedoch erforderlich, dass das Engagement der Bürger/-innen aktiviert wird, die Polizei in diesen Prozess integriert wird (Community policing) und alle Maßnahmen - einschließlich der polizeilichen Arbeit - extern evaluiert werden. Wie die Rahmenbedingungen gestaltet werden sollten, zeigt der folgende Beitrag an einem theoretischen Modell und Beispielen aus Berlin.
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56. Jg. 2002, S. 361
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56. Jg. 2002, S. 363
Abstrakt: Mit der Verabschiedung des Föderationsgesetzes vom 7. August 2001 "über das Entgegenwirken vom Legalisieren (Wäsche) von verbrecherisch erlangten Einnahmen" schloss der russische Gesetzgeber eine gesetzgeberische Lücke, die eine effiziente strafrechtliche Verfolgung der Geldwäsche wesentlich erschwert hat. Zusammen mit diesem "Geldwäschegesetz" wurde auch eine Änderung der seit 1997 geltenden Geldwäsche-Strafbestimmungen vorgenommen. Die hier genannten gesetzlichen Neuerungen traten am 1. Februar 2002 in Kraft; in Bezug auf die praktische Wirksamkeit der neuen Geldwäschebestimmungen gibt es unter den russischen Fachleuten jedoch eine eher abwartende Haltung.
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56. Jg. 2002, S. 366
Abstrakt: Das Thema "Polizei und Medien" war bereits Gegenstand zahlreicher Veröffentlichungen. Der Aspekt Polizei in Medien ist allerdings bisher kaum oder gar nicht systematisch untersucht worden. Der Beitrag kann zur Objektivierung der polizeilichen Bewertung der Medienwirkung für das Ansehen der Polizei in der Gesellschaft beitragen.
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56. Jg. 2002, S. 372
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56. Jg. 2002, S. 377
Rechtsprechung: BGH vom 06.09.2001 - 5 StR 318/01 -
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56. Jg. 2002, S. 379
Abstrakt: Die Kriminalistik nimmt im System der Kriminalwissenschaften bereits seit Hans Groß, der als Begründer der systematischen Kriminalistik gilt, einen besonderen Platz ein. Einerseits handelt es sich bei Kriminalistik um eine sehr praxisbezogene, anwendungsorienierte Wissenschaft, deren genauer Umfang und Inhalt seit jeher umstritten sind. Andererseits verändert sich kriminalistisches Wissen in zunehmendem Maß und zuletzt auch mit stark steigender Geschwindigkeit. Im Vorwort des 1992 erschienenen Handbuches der Kriminalistik ist dazu zu lesen: "Kriminalistik unterliegt einem ständigen, sich gerade in den technischen Bereichen sogar beschleunigenden Wandel. Es gibt inzwischen niemanden mehr, der alle angewandten kriminalistischen Methoden kennen oder gar beherrschen würde." also die Kriminalstrategie ein Gesamt-konzept kriminalpolizeilicher Tätigkeit erarbeitet, bezieht sich die Kriminal-taktik auf kriminalistische Handlungs-konzepte in Einzelfällen.14 Eine wesentliche Grundlage für stra-tegische und taktische Entscheidun-gen ist die unmittelbare und richtige Beurteilung der Kriminalitätslage. Die zukünftige Entwicklung auf dem Ge-biet der Erfassung und Darstellung des Kriminalitätsgeschehens lässt sich durch zwei Eckpfeiler kennzeichnen: Einerseits ist eine über das bisherige
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56. Jg. 2002, S. 384
Rechtsprechung: BGH vom 21.11.2001 - 2 StR 260/01 -
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56. Jg. 2002, S. 385
Abstrakt: Bei der Todesart "Erhängen", der häufigsten Suizidmethode, liegt zumeist eine Selbsttötung vor. Routineermittlungen bergen die Gefahr, nicht alle kriminalistisch möglichen und gebotenen Feststellungen zur objektiven Klärung "Suizid" oder "Tötungsdelikt" zu treffen.
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56. Jg. 2002, S. 390
Rechtsprechung: BGH vom 25.10.2001 - 4 StR 208/01 -
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56. Jg. 2002, S. 391
Abstrakt: Die kriminalistischen Erkenntnismöglichkeiten durch in Spezialbereichen hochqualifizierte Wissenschaftler sind für eine erfolgreiche moderne Verbrechensbekämpfung unverzichtbar und eröffnen immer wieder neue Möglichkeiten zur Täteridentifizierung. Voraussetzung dieser vergleichenden Textiluntersuchung ist u. a. die Abbildung von Personen bei Tatbegehung durch Foto- oder Videotechnik.
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56. Jg. 2002, S. 395
Rechtsprechung: BGH vom 12.12.2001 - 3 StR 303/01 -
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56. Jg. 2002, S. 396
Abstrakt: Die deutschen Autobahnen haben mit dem Slogan "Die Polizei -– Dein Freund, Dein Helfer" eines gemeinsam: Beide haben ihre geistigen Wurzeln in der Weimarer Republik, ihre Verwirklichung bzw. Einführung erfolgte jedoch erst in der Zeit des Dritten Reiches. "Freund und Helfer" reichsweit wurden die Polizeiorgane vor nunmehr 65 Jahren, im Januar 1937 zum "Tag der Deutschen Polizei" - Anlass für eine polizeigeschichtliche Betrachtung.
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56. Jg. 2002, S. 399
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56. Jg. 2002, S. 402
Abstrakt: Seit den späten 90er Jahren ist in der Schweiz wie auch in Deutschland ein stetiges Aufkommen von Metamphetamin-Präparaten zu verzeichnen. Anfänglich im Rotlichtbezirk, später auf die Partyszene übergreifend, findet die Thai-Pille "Yaba" immer weitere Verbreitung in der Drogenszene. Der hauptsächliche Inhaltsstoff dieser stark stimulierenden Droge ist keineswegs eine Neuentwicklung; vielmehr reichen ihre Ursprünge bis ins 20. und sogar ins 19. Jahrhundert zurück. In Anbetracht der epidemischen Ausbreitung von metamphetaminhaltigen Stimulanzien, ist es für Fachleute des Polizei- und des Gesundheitswesens unumgänglich, sich mit der Wirkungsweise und dem Gefahrenpotenzial dieser Substanz vertraut zu machen.
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