56. Jg. 2002, S. 146
Abstrakt: Das Verhältnis zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft ist - damit wird kein Geheimnis verraten - nicht immer ungetrübt. Vor diesem Hintergrund hat mich der zwischenzeitlich verstorbene Chefredakteur der KRIMINALISTIK schon vor längerer Zeit zu diesem Artikel animiert, um zu einem gegenseitigen und gemeinsamen Verständnis beizutragen. Die nachfolgenden Ausführungen sind daher ihrem geistigen Initiator - wenn auch nicht ihrem geistigen Urheber - gewidmet. Herrn Waldemar Burghard in stillem Gedenken.
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56. Jg. 2002, S. 153
Abstrakt: Der Beitrag wirft Fragen nach dem Stellenwert der Kriminalpolizei für die polizeiliche Verbrechensbekämpfung am Beispiel des sogenannten Berliner Modells aber auch bundesweiter Entwicklungen auf. Er verweist auf die historischen Erfolge der deutschen Polizeiarbeit als Ergebnis einer langfristigen Spezialisierung der Fachsparten und stellt die aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen, Haushaltseinsparungen, aber auch innerpolizeilichen Bedeutungsfragen sowie aus Einfluß-, Popularitäts- und Selbstdarstellungsgründen politischer Verantwortungsträger zunehmend feststellbare Aufgabenvermischung der polizeilichen Fachsparten in Frage.
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56. Jg. 2002, S. 159
Abstrakt: Der nachfolgende Text wurde als Referat im Rahmen des Seminars: "Rechtliche und strategische Aspekte der Kontrolle der Rauschgiftkriminalität" vom 17. - 19. Oktober 2001 an der Polizeiführungsakademie (PFA) in Münster-Hiltrup vorgetragen.
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56. Jg. 2002, S. 167
Abstrakt: Die Graswurzelbewegung im weiteren Sinne ist keine hierarchisch organisierte Gruppierung. Vielmehr handelt es sich um eine lose, hierarchieablehnende Verbindung von Personen, die ein gleiches Ziel - die Erreichung einer herrschaftsfreien Gesellschaft - verfolgen. Im engeren Sinne existieren allerdings unterschiedliche Vereinigungen und Einzelpersonen, die diese Graswurzelidee tragen und extremistische Ziele verfolgen.
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56. Jg. 2002, S. 173
Abstrakt: Alle reden über zusätzliche Befugnisse für die Polizei. Fast niemand redet über die Fähigkeiten der Polizisten. Sie werden als gegeben unterstellt. Demgemäß interessiert sich auch kaum jemand für geeignete Maßnahmen zur Befähigung der Polizei- oder der anderen Verwaltungsbeamten. Aus dem Desinteresse der Öffentlichkeit folgt für die Administration die Möglichkeit, den Beamtennachwuchs nach äußerst fragwürdigen Vorstellungen heranzubilden. In dieser Situation ist es schwer, nicht eine Satire zu schreiben.
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56. Jg. 2002, S. 178
Abstrakt: In der Führungslehre besteht Konsens, für Führungskräfte sind nicht kurzfristige materielle Vorteile handlungsleitend, sondern langfristige, aber dafür auch nachhaltigere Bedürfnisse nach sozialer Anerkennung und Selbstverwirklichung. Des Weiteren haben Führungskräfte genaue Vorstellungen darüber wie eine "gute Arbeit" auszusehen hat. Der Beitrag hinterfragt aus soziologischer Perspektive, inwieweit dieser Anspruch seine Entsprechung in der Polizei findet und welche Konsequenzen sich hieraus für eine systematische Personalentwicklung ergeben.
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56. Jg. 2002, S. 182
Rechtsprechung: OLG Köln vom 10.08.2001 - Ss 264/01 -
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56. Jg. 2002, S. 183
Abstrakt: Der Autor bereitet hier minuziös die Begleitumstände dieses Sexualmordes auf. In einer Bewertung des Falles arbeitet er dabei kritisch heraus, wie der Tod der zwölfjährigen Mandy vielleicht hätte vermieden werden können.
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56. Jg. 2002, S. 190
Abstrakt: Die Videoaufnahmetechnik hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Die Aufnahmegeräte werden immer kleiner und damit handlicher und sind - was für den polizeilichen Einsatz mitentscheidend ist - immer preisgünstiger geworden. Sie stehen - und das ist die positive Seite des Problems - in den Polizeibehörden in ausreichender Zahl zur Verfügung. Es muss deshalb in Erstaunen versetzen und zum Nachdenken anregen, wenn ein erfahrener Mordkommissar ein Plädoyer für Videorekonstruktionen bei Kapitaldelikten hält.
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56. Jg. 2002, S. 193
Abstrakt: In KRIMINALISTIK 6/00 wurden Methoden zur daktyloskopischen Spurensuche auf Papier vorgestellt. Im vorliegenden Artikel werden nun weitere Erfahrungen mit diesen Spurenträgern und dem Spurensicherungsmittel Ninhydrin dargelegt.
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56. Jg. 2002, S. 196
Abstrakt: Kritische Leser der in den zahnärztlichen Printmedien veröffentlichten polizeilichen Suchanzeigen stellen fest, dass die zahnärztlichen Aufzeichnungen mitunter unkorrekt wiedergegeben werden. Wünschenwert erscheint deshalb, die Anzeigen vor Drucklegung durch die zuständige Polizeibehörde und den fachspezifischen zahnärztlichen Teil von einem forensisch erfahrenen Zahnarztkollegen überprüfen zu lassen, um Fehler zu vermeiden, die eine Identifizierung be- bzw. verhindern können.
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56. Jg. 2002, S. 199
Abstrakt: Der folgende Beitrag zeigt Möglichkeiten und Grenzen der schweizerischen Börsendeliktsnormen auf. Ein Grundverständnis hierfür erlaubt auch dem polizeilichen Ermittler einen zielgerichteten Einsatz seiner Ressourcen. Die Vielfalt technischer Abwicklungsmöglichkeiten, die große Zahl der Transaktionen und die Bedeutung der subjektiven Tatbestandsmerkmale verdeutlichen die Anforderungen, die sich den Strafverfolgungsorganen aller Stufen bei der Bearbeitung dieser Delikte stellen.
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