53. Jg. 1999, S. 506
Abstrakt: Am Anfang aller Strategien zur Bekämpfung Organisierter Kriminalität stand die kriminalpräventive Überlegung, daß „sich Straftaten nicht lohnen dürfen“ (BT-Drucks. 12/731, 4) Verbrechensbekämpfung durch Gewinnabschöpfung blieb seitdem als Schlagwort in aller Munde. Inzwischen resümieren Kriminalisten, daß sich Straftaten, zumal wenn sie organisiert begangen werden, sehr wohl lohnen. Immerhin: am rechtlichen Rüstzeug, mit dem man dem organisierten Verbrechen die finanziellen Ressourcen zu entziehen versucht, wird noch immer mit Fleiß wenn im wesentlichen auch erfolglos gebastelt. Der folgende Beitrag versucht einen Überblick über Standpunkte und zeigt einen gangbaren Ausweg aus dem Labyrinth.
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53. Jg. 1999, S. 513
Abstrakt: Entmutigen hohe Kriminalitätsraten die Bereitschaft der Opfer, Anzeige zu erstatten? Oder gilt im Gegenteil, daß sie um so empörter reagieren, je größer die Kriminalitätsbelastung in ihrer Stadt ist? Diese und andere Fragen zur Viktimisierung sind Gegenstand des folgenden Beitrags, der sich auf repräsentative Umfragen in der Bevölkerung der drei sächsischen Großstädte Dresden, Chemnitz und Leipzig bezieht.
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53. Jg. 1999, S. 520
Abstrakt: In KRIMINALISTIK 11/95, S. 711ff., haben wir das Problem der Spätaussiedler allgemein und das ihrer Integration im besonderen vorgestellt. Fundierte Aussagen über Quantität und Qualität der Kriminalität dieser Bevölkerungsgruppe waren indessen nicht möglich, weil die Kriminalstatistiken insoweit nicht differenzierten. Seit 1998 werden in Niedersachsen Spätaussiedler in der Polizeilichen Kriminalstatistik gesondert erfaßt, so daß jetzt unter Einbeziehung der sonstigen Erkenntnisse Aussagen auch zur Signifikanz der Spätaussiedler-Kriminalität möglich sind. Daneben werden im folgenden Beitrag die aus den neueren Erkenntnissen resultierenden Präventionsansätze vorgestellt.
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53. Jg. 1999, S. 525
Abstrakt: Ernst Gennat war schon zu Lebzeiten eine Legende. Seine Ermittlungserfolge machten ihn weit über Berlin hinaus bekannt. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Mordinspektion zu einer renommierten Einrichtung der Berliner Kriminalpolizei. Mehr als drei Jahrzehnte hat Ernst Gennat die Entwicklung der modernen Kriminalistik mitbestimmt. Am 21. August ist sein 60. Todestag.
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53. Jg. 1999, S. 532
Abstrakt: In KRIMINALISTIK 6/87, S. 325-330 und 7/87, S. 357- 360, hat BKA-Präsident Dr. Klaus Ulrich Kersten, damals noch Ministerialrat im BMI und Leiter des Referats Polizeiliches Informationswesen, dargestellt, wie INPOL 15 Jahre nach seinem Start als Fahndungssystem dastand und wie Bund und Länder das System weiterentwickeln wollten. Nun ist INPOL in die Jahre gekommen und Bund und Länder tun sich unsäglich schwer bei seiner Revitalisierung. Einem Statusbericht zufolge verfügte Mitte Juni 1998 noch kein Bundesland über ein verbindliches Konzept für einen Anschluß an INPOL-neu. Der folgende Bericht gibt einen Einblick in den jetzt aktuellen Stand.
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53. Jg. 1999, S. 536
Rechtsprechung: BGH vom 26.01.1998 - 4 StR 457/98 -
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53. Jg. 1999, S. 537
Abstrakt: Was kommt, wenn der Euro kommt? Nicht nur Politik, Kreditinstitute, Versicherungsunternehmen, Verbraucherschutz und Einzelhandel müssen sich diese Frage stellen und für den Bürger beantworten. Das Projekt „Kriminalität und kriminogene Faktoren bei der Einführung des Euro“ der Strategischen Kriminalitätsanalyse (SKA) im Bundeskriminalamt hat gezeigt, daß die Einführung der neuen Gemeinschaftswährung auch die Polizeien des Bundes und der Länder mit Kriminalitätsrisiken aber auch Bekämpfungschancen herausfordern kann. Der folgende Beitrag befaßt sich mit den Projektergebnissen und will Wissen transportieren, das dazu beiträgt, die möglichen Kriminalitätsszenarien und kriminogenen Faktoren zu verringern und die polizeilichen Chancen zu nutzen.
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53. Jg. 1999, S. 541
Abstrakt: In Kriminalistik 6/97, S. 421ff., haben wir erstmals eine kriminaltechnische Methode vorgestellt, bei der charakteristische Tragespuren an Bekleidungsstücken Gegenstand der Untersuchung waren. Nachdem dem Autor bei einem spektakulären Auftritt in der Fernsehsendung "Stern TV" die Identifizierung einer Herrenhose unter den Augen der Öffentlichkeit erkennbar zweifelsfrei gelungen war, haben wir ihn gebeten, in einem weiteren Artikel eine Zwischenbilanz zu ziehen und unseren Lesern vorzustellen, was sich seit Veröffentlichung seines ersten Aufsatzes vor allem auch in der Fachwelt getan hat.
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53. Jg. 1999, S. 543
Abstrakt: In seinen rechtspolitischen Betrachtungen zum Szenarium Drogenkriminalität (KRIMINALISTIK 1/99, S. 17 ff.) hatte der Vorstand der interfakultären Forschungsstelle für Rechtspsychologie der Uni-versität Salzburg, Prof. DDr. Walter Hauptmann, u. a. Ausführungen „zur Einführung einer legalen Abgabe von ,harten‘ Drogen“ in der Schweiz gemacht. Daraufhin hat Prof. Dr. Martin Killias, Institut de police scientifique et de criminologie der Universität Lausanne, ihm eine verzerrte Darstellung der schweizerischen Drogenpolitik vorgeworfen. Der folgende Beitrag versucht eine Klarstellung aus epidemiologischer Sicht.
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53. Jg. 1999, S. 545
Rechtsprechung: VGH München vom 16.07.1998 - 24 ZB 98.850 -
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53. Jg. 1999, S. 546
Abstrakt: In dem Beitrag werden vier Beispiele zur Kommunalen Kriminalprävention und die Begleitforschung dazu beschrieben, wobei die Probleme bei der Implementation schwerpunktmäßig behandelt werden. Ein Problem war die praktische Durchführung der Bürgerbefragung. Eine Verteilung der Fragebögen über die lokale Presse und eine Rückgabe über Sammelbehälter führte zu einem sehr geringen Rücklauf und zu nicht repräsentativen Umfragedaten. Als konfliktträchtig hat sich im Fragebogen die Frage nach der sozialen Desorganisation gezeigt – ein Instrument, das in Untersuchun-gen zur Kommunalen Kriminalprävention häufig verwendet wird. Allerdings ist die Frage für die Erklärung von Kriminalitätsfurcht außerordentlich hilfreich. Ein weiteres Problem war die Umsetzung der Ergebnisse der Bürgerbefragung in konkrete Maßnahmen.
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53. Jg. 1999, S. 553
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53. Jg. 1999, S. 559
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53. Jg. 1999, S. 563
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