52. Jg. 1998, S. 618
Abstrakt: Die Idee, Kriminalität als Menge der während eines bestimmten Zeitraums in einer bestimmten Gesellschaftsformation geschehenen Straftaten "messen" und vergleichen zu wollen, ist sicher ein altes Anliegen der Menschheit. Der eben abgelaufene Wahlkampf zur Bundestagswahl 1998 hat aber erneut deutlich gemacht, wie schwierig eine differenzierte Verständigung über die Kriminalitätswirklichkeit ist. Der folgende Aufsatz versucht, zu aussagekräftigen Schätzungen der Kriminalitätsbelastung durch Verbindung der beiden Informationsquellen PKS und Opferstudien zu kommen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 627
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 628
Abstrakt: Daß Alkohol als mitgestaltender Faktor bei der Begehung von Straftaten eine nicht unbedeutende Rolle spielt, wird im Prinzip nicht bestritten. Die Beziehungen zwischen Rauschgift, Medikamenten und Kriminalität sind indessen unklar, jedenfalls soweit es sich nicht um die (weitgehend kriminalisierte) Erzeugung und den Handel, Erwerb, Konsum oder Besitz illegaler Drogen dreht. Der folgende Aufsatz untersucht generelle Auswirkungen des Drogen- und Medikamentenkonsums auf das Kriminalitätsaufkommen und will vor allem die Polizei auf Drogenerkennungsprogramme und die damit zusammenhängenden Probleme aufmerksam machen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 635
Abstrakt: Die Autoren unternehmen den Versuch, Aspekte von Organisation, Management und Mitarbeiterführung auf den speziellen Bereich der Kriminalistik zu übertragen und unter einheitspolizeilichen Gesichtspunkten zu erörtern. Dieser Versuch muß indessen wegen der einstweilen noch diffusen Führungspraxis innerhalb der Polizei überwiegend im theoretischen Bereich bleiben und kann nur Idealvorstellungen entwickeln und zur Debatte stellen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 647
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 652
Abstrakt: Beim Trickdiebstahl in/aus Wohnungen handelt es sich um eine Deliktsform, die bei den Ermittlungsdienststellen meist nur routinemäßige Aktivitäten auslöst. Im Katalog der im Rahmen des KPMD meldepflichtigen Straftaten ist sie nicht mehr enthalten. Auch in der Polizeilichen Kriminalstatistik wird dieser Begehungsart keine spezielle Bedeutung beigemessen. Dabei sind es gerade die hier praktizierten Arbeitsweisen (vgl. dazu auch Henninger in KRIMINALISTIK 4/96, S. 269ff.), die das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in hohem Maße beeinträchtigen.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 653
Rechtsprechung: BGH vom 18.03.1998 - 5 StR 693/97 -
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 659
Abstrakt: Die kriminalistische Beschäftigung mit Konkursverfahren macht rund drei Viertel der Arbeit von Wirtschaftskriminalisten bei Polizei und Staatsanwaltschaft aus. Anhand der Entwicklung einerfiktiven (gleichwohl typischen) "Muster-Bau-GmbH" stellt der Verfasser des folgenden Aufsatzes den erheblichen quantitativen und qualitativen Ermittlungsaufwand dar, den die Bearbeitung von Konkursdelikten erfordert und knüpft daran die kriminalpolitisch relevante Frage, ob nicht die Privatklage eine adäquate Reaktion auf "kleinere" Insolvenzdelikte sein könnte.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 665
Abstrakt: Kriminaltechnik ist jenes Teilgebiet der Kriminalistik, dem es obliegt, im Rahmen der Verbrechensaufklärung mit naturwissenschaftlichen Methoden sachliche Beweise und Spuren mechanischer, chemischer, physikalischer, biologischer oder medizinischer Art zu suchen, zu sichern, zu untersuchen und auszuwerten. Die Kriminaltechnik ergänzt und unterstützt mit ihren Produkten die im Rahmen der Kriminaltaktik notwendigen Maßnahmen zur Aufklärung und Verhütung von Verbrechen. Im hier folgenden 1. Teil der Arbeit werden die grundlegenden Sujets der Kriminaltechnik vorgestellt
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 667
Rechtsprechung: OLG Hamm vom 13.03.1998 - 11 U 186/97 -
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 673
Abstrakt: In KRIMINALISTIK 8-9/98, S. 581ff., wurde das Verfahren zur Sicherung von Schmauchspuren an der Schußhand mittels Polyvinylalkohol PVAL beschrieben. Die Verfasser beklagten allerdings den erforderlichen Zeitaufwand und stellten in Frage, ob bei lebenden Personen die strafprozessuale Duldungspflicht (Zumutbarkeit) auch noch für die lange PVAL-Prozedur zutreffe. Im folgenden Beitrag wird nun ein sehr viel schnelleres Verfahren beschrieben und zur Diskussion gestellt.
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 677
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 680
Rechtsprechung: BGH vom 09.09.1998 - 4 StR 423/97 -
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 681
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 683
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 685
| Autor/en: |
|
| Stichwort(e): |
|
52. Jg. 1998, S. 695
| Autor/en: |
|